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Diplom-Psychologin Kerstin Brock Psychotherapeutische Praxis Leipzig |
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Verhaltenstherapie ist ein klinisch- psychologischer Heilkundeansatz, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Zusammenhang mit Lerntheorien entwickelt wurde. Die aktuelle Verhaltenstherapie ist eine psychotherapeutische Grundorientierung, die ein breites Behandlungs- und Verfahrensspektrum umfasst und dessen Effizienz wissenschaftlich nachgewiesen worden ist. Die Lerntheorien gehen davon aus, dass soziales menschliches Verhalten je nach bestehenden Bedingungen erlernt wird. Verändern sich diese Bedingungen, kann ursprünglich angemessenes Verhalten als symptomatisches (i.S. von den Alltag einschränkend) erlebt werden. Charakteristisch ist die Konzentration auf gegenwärtige statt auf vergangene Handlungsdeterminanten, ohne diese jedoch in der Analyse der Problementstehung zu vernachlässigen. Unter Verhalten werden hier nicht nur nach außen hin sichtbare Verhaltensweisen, sondern auch innere Vorgänge wie Gedanken, Gefühle und körperliche Prozesse verstanden. In der Verhaltenstherapie wird eine große Anzahl unterschiedlicher spezifischer Techniken und Behandlungsmaßnahmen miteinander kombiniert. Diese werden in der Therapie je nach Art der Problematik einzeln oder auch miteinander verbunden eingesetzt. Das Ziel ist hauptsächlich die Ausbildung und Förderung von Fähigkeiten und die Nutzung der individuellen Ressourcen. Die Techniken sollen dem Klienten eine bessere Selbstregulation ermöglichen. Als Besonderheit von Verhaltenstherapie kann gelten, dass sie die Möglichkeit hoher Strukturiertheit, Zielorientiertheit und Transparenz für den Patienten bietet.
„Jeder Mensch ist ein Individuum. Die Psychotherapie sollte deshalb so definiert werden, dass sie der Einzigartigkeit der Bedürfnisse eines Individuums gerecht wird, statt den Menschen so zurecht zu stutzen, dass er in das Prokrustesbett einer hypothetischen Theorie vom menschlichen Verhalten passt.“ Dabei geht der Ansatz Ericksons über eine bloß technische und mechanische Anwendung bestimmter hypnotischer Verfahren weit hinaus. Vielmehr vertrat er die Ansicht, dass der Therapeut der einzigartigen Individualität jedes Patienten gerecht werden müsse und daher alle nur möglichen und denkbaren Interventionstechniken in Betracht zu ziehen, bzw. anzuwenden habe, wobei er der Hypnose allerdings eine prominente Rolle zuweist. |
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