Diplom-Psychologin Kerstin Brock

Psychotherapeutische Praxis Leipzig

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Verhaltenstherapie

ist ein klinisch- psychologischer Heilkundeansatz, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Zusammenhang mit Lerntheorien entwickelt wurde.

Die aktuelle Verhaltenstherapie ist eine psychotherapeutische Grundorientierung, die ein breites Behandlungs- und Verfahrensspektrum umfasst und dessen Effizienz wissenschaftlich nachgewiesen worden ist.

Die Lerntheorien gehen davon aus, dass soziales menschliches Verhalten je nach bestehenden Bedingungen erlernt wird. Verändern sich diese Bedingungen, kann ursprünglich angemessenes Verhalten als symptomatisches (i.S. von den Alltag einschränkend) erlebt werden.

Charakteristisch ist die Konzentration auf gegenwärtige statt auf vergangene Handlungsdeterminanten, ohne diese jedoch in der Analyse der Problementstehung zu vernachlässigen.
Somit liegt der Schwerpunkt auf beobachtbarem Verhalten und dessen Veränderung.  

Unter Verhalten werden hier nicht nur nach außen hin sichtbare Verhaltensweisen, sondern auch innere Vorgänge wie Gedanken, Gefühle und körperliche Prozesse verstanden. In der Verhaltenstherapie wird eine große Anzahl unterschiedlicher spezifischer Techniken und Behandlungsmaßnahmen miteinander kombiniert. Diese werden in der Therapie je nach Art der Problematik einzeln oder auch miteinander verbunden eingesetzt.

Das Ziel ist hauptsächlich die Ausbildung und Förderung von Fähigkeiten und die Nutzung der individuellen Ressourcen. Die Techniken sollen dem Klienten eine bessere Selbstregulation ermöglichen.

Als Besonderheit von Verhaltenstherapie kann gelten, dass sie die Möglichkeit hoher Strukturiertheit, Zielorientiertheit und Transparenz für den Patienten bietet.


Hypnotherapie nach Milton H. Erickson

„Jeder Mensch ist ein Individuum. Die Psychotherapie sollte deshalb so definiert werden, dass sie der Einzigartigkeit der Bedürfnisse eines Individuums gerecht wird, statt den Menschen so zurecht zu stutzen, dass er in das Prokrustesbett einer hypothetischen Theorie vom menschlichen Verhalten passt.“ 

(M. Erickson 1979)

Der amerikanische Psychiater und Psychologe Milton H. Erickson (1901-1980) gilt international als eine der bedeutendsten und innovativsten Persönlichkeiten im Bereich der Psychotherapie. Er war auch einer der kreativsten Praktiker und Lehrer in klinischer Hypnose und Kurzzeittherapie und hat ganze Generationen von Therapeuten beeinflusst.
In besonderem Maße hat Erickson hypnotische Techniken neu belebt und sie in vielfältiger Weise für die Psychotherapie und auch für die somatische Medizin nutzbar gemacht.

Dabei geht der Ansatz Ericksons über eine bloß technische und mechanische Anwendung bestimmter hypnotischer Verfahren weit hinaus. Vielmehr vertrat er die Ansicht, dass der Therapeut der einzigartigen Individualität jedes Patienten gerecht werden müsse und daher alle nur möglichen und denkbaren Interventionstechniken in Betracht zu ziehen, bzw. anzuwenden habe, wobei er der Hypnose allerdings eine prominente Rolle zuweist.
Hypnose ist nach Ansicht Ericksons in besonderer Weise geeignet, die kreativen und schöpferischen Ressourcen eines Menschen zu fördern.
Durch seine Gedanken und therapeutischen Vorgehensweisen hat Erickson eine ganze Reihe neuerer psychotherapeutischer Ansätze beeinflusst, z.B. NLP, die systemische Familientherapie, Kurzzeittherapie und natürlich die moderne Hypnose. Deren pragmatische Ausrichtung und unbedingte Orientierung an den Ressourcen ihrer Klienten/innen ist ohne die beispielgebende Arbeit Ericksons nicht denkbar.